Wir über uns
Unser Angebot

Hier finden Sie unsere Angebote:

 

FAQ-Bereich

Hier finden Sie
Antworten:

 

Theater & Konzertführer

Weitere Informationen zu den einzelnen Spielstätten und Inszenierungen finden Sie hier:

Kunst & Kultureisen

Unsere aktuellen
Angebote finden Sie hier:

Opern & Museeumsfahrten

Unsere aktuellen
Angebote finden Sie hier:

 

Der Puck

 

Mateusz Dopieralski erhält den Puck 2011

Die Theatergemeinde Köln vergibt am 05. Dezember 2011 im Rahmen der Verleihung der Kölner Tanz- und Theaterpreise der SK Stiftung Kultur den Puck an Mateusz Dopieralski.

 

Die Theatergemeinde Köln, als größte Besucherorganisation der Stadt, vergibt zum dreizehnten Mal den Kölner Puck. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis zeichnet Nachwuchsschauspieler und –schauspielerinnen aus, die durch besondere Leistungen im zurückliegenden Jahr hervorgetreten sind. Der Preis wird in diesem Jahr wieder durch die RheinEnergie AG mit 2.500 Euro gestiftet. Für die RheinEnergie überreicht Dr. Andreas Cerbe, Netzvorstand der RheinEnergie, den Puck, der in diesem Jahr von Patrick Mazur gestaltet wurde, an Mateusz Dopieralski.

Die Theatergemeinde ist ein starker und kompetenter Partner in Sachen Kultur. Seit mehr als 60 Jahren vermittelt die gemeinnützige Organisation ihren Mitgliedern die Vielseitigkeit der Kölner Kultur und versteht sich als Mittler zwischen Publikum und Theaterschaffenden. Die Jury für den Puck bildet der Künstlerische Beirat Sprechtheater der Theatergemeinde Köln unter dem Vorsitz von Dr. Bernhard Paffrath.


Für den Puck 2011 sind von der Jury nominiert:

Mateusz Dopieralski ist Schauspieler, Regisseur und Beatmaker. 1988 wurde er in Kattowitz (Polen) geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Schule des Theaters im Theater der Keller. Er ist Bandmitglied des polnischen Jazz/Hip Hop-Quartetts "Say What" und inszenierte und leitete mehrfach internationale Theaterprojekte für das Warschauer Theaterfestival "Korczak" sowie das Leverkusener "Freispiel"-Festival. Als Schauspieler war er an folgenden Häusern zu sehen: Düsseldorfer Schauspielhaus, Landestheater Marburg, Wuppertaler Bühnen, Teatr Rampa (Warschau), Teatr Lalka (Warschau), Theater der Keller und COMEDIA-Theater.

 

Amely Draeger ist 22 Jahre alt und wird im Februar 2012 ihre Bühnenreifeprüfung ablegen. Sie hat ihre Schauspielausbildung an der Schule des Theaters im Theater der Keller absolviert und während ihrer Ausbildung zum Beispiel in "Der Geizige" und "Nordost" am Theater der Keller gespielt. Die Produktion "Nordost" wurde für den Kölner Theaterpreis 2011 und den Kurt-Hackenberg-Preis 2011 nominiert. An den Wuppertaler Bühnen wirkte Amely Draeger in der Jugendtheaterinszenierung "Der kleine Vampir" mit.

 

Signe Zurmühlen wurde 1987 geboren. Sie erhielt ihr Schauspieldiplom 2011 an der Theaterakademie Köln. Bereits während ihrer Ausbildung war sie sowohl im Akademietheater als auch im Kunsthaus Rhenania im Rahmen des Projektes "Roomservice 10 und 11" unter der Regie von Gregor Weber zu sehen. Sie überzeugte die Jury darüber hinaus mit ihrer schauspielerischen Leistung als Ophelia, Laertes, Rosenkranz und Totengräber in Joe Knipp's Inszenierung des "Hamlet" am Theater am Sachsenring und als Anna in "Der Impressario von Istanbul" im Horizont Theater.



Laudatio Mateusz Dopieralski

von Anke Holgersson

Tja, lieber Mateusz: Puckgewinner 2011 – wie konnte es so weit kommen? Man muss sich das so vorstellen: Einmal im Jahr tagt die Jury, das heißt der Beirat "Sprechtheater" der Theatergemeinde Köln, darüber, wer der beste Nachwuchsschauspieler oder die beste Nachwuchsschauspielerin auf Kölner Bühnen ist. Also geht es in dieser Runde immer wieder darum, woran gutes Schauspiel zu messen ist. Ein guter Schauspieler ist wandelbar, wendig, beobachtet und kann bei Bedarf bewusst und unbewusst Menschliches bewusst abrufen und in seinem Spiel umsetzen. Ein guter Schauspieler bringt so wenig wie möglich eigene Körperlichkeit in sein Spiel ein, um ganz in die Welt der Figur eintauchen zu können. Ein guter Schauspieler verfügt aber trotzdem über eine eigene und ansprechende Bühnenpräsenz. Ein guter Schauspieler besitzt in seiner Stimme Volumen, Ausdrucksstärke und Facettenreichtum, ohne dass seine Stimme getragen klingt. Ein guter Schauspieler spielt auch, wenn er keinen Text hat. Ein guter Schauspieler besitzt ein unfehlbares Gespür für Timing. Ein guter Schauspieler hat etwas, das sich nicht erklären lässt. Eine gute Schauspielerin zu sein, ist übrigens nicht leichter, auch wenn ich mir der Einfachheit halber und mit Blick auf den diesjährigen Puckgewinner, erlaubt habe, die weibliche Endung ausnahmsweise einmal wegzulassen. Mateusz Dopieralski ist ein Naturtalent in all' diesen Disziplinen. Als ich ihn 2007 das erste Mal auf der Bühne sah, hat es mich schlichtweg vom Hocker gehauen. Was dieser 19-jährige Mensch da auf der Bühne des Jungen Theater Leverkusen machte, während er eine Szene für das Projekt "Deinen Namen will ich wissen" improvisierte, sehe ich heute noch vor mir: Drei junge Leute aus verschiedenen Nationen sitzen auf einer Parkbank und warten. Sie fangen an, miteinander zu reden, verstehen sich aber nicht. Daraus entsteht eine berührende und komische Geschichte. Ich könnte schwören, dass Mateusz damals schon den Katalog der Anforderungen an einen "guten Schauspieler" abgehakt hat. Und obendrauf auf dieses Riesenpaket hat er noch einen ausgesprochenen Sinn für Komik gelegt. Im Februar 2012 wird Mateusz nach vierjähriger Ausbildung an der Schule des Theater der Keller seine Bühnenreifeprüfung ablegen. Während seiner Ausbildung hat er sich nicht nur in den genannten Disziplinen weiterentwickelt, sondern inszenierte und leitete mehrfach internationale Theaterprojekte für das Warschauer Theaterfestival "Korczak" sowie das Leverkusener "Freispiel"-Festival. Als Schauspieler war er an folgenden Häusern zu sehen: Düsseldorfer Schauspielhaus, Landestheater Marburg, Wuppertaler Bühnen, Teatr Rampa (Warschau), Teatr Lalka (Warschau), Theater der Keller und COMEDIA Theater Köln. Im Rahmen des Leverkusener Freispiel-Festivals durfte ich Mateusz Dopieralski im Frühjahr 2009 in seiner eigenen Inszenierung von Sarah Kanes "Phaedras Liebe" erleben. Er spielte Hippolytos, den fernseh-, ess- und sexsüchtigen Stiefsohn Phaidras. Mateusz Dopieralski gehört zu den Wenigen, die beides können: Inszeniert werden und selbst inszenieren. Bei meiner nächsten Begegnung mit Mateusz im Sommer 2009 durften die Zuschauer ihn in einer Mehrfachrolle als kongenialen Slapstick-Zwerg, -Ritter, -Prinz und -Froschkönig erleben im Rahmen eines Improvisierten Absurden Theaterstückes, inszeniert von Petra Clemens, der Frau, die Mateusz vom Theater begeistert hat. Sie hatte ihn wiederum zu einer Zeit, als er noch eine Ausbildung zum Erzieher an einem Leverkusener Berufskolleg machte, in einer Inszenierung von Oscar Wildes "Bunbury" gesehen. "Das war Schülertheater", erzählte sie mir, als ich sie zu den Theateranfängen von Mateusz Dopieralski interviewte. "Außer, wenn Mateusz auf der Bühne stand!"

 

Der PUCK wird seit 1999 verliehen.

Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro wird in diesem Jahr von der GEW RheinEnergie AG gesponsert.

 

Vielen Dank an die RheinEnergie AG für die freundliche Unterstützung des Puck. www.rheinenergie.com

 

 

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind:

 

Annette Frier (1999)

Mirco Reseg (2000)

Johanna Bönninghaus (2001)

Nicoline Schubert (2002)

Anja Pohl (2003)

Evelyn Tzortzakis (2004)

Sandra Kouba (2005)

Ivana Langmajer (2006)

Katrin Schmieg (2007)

Daniel Mutlu (2008)

Nagmeh Alaei (2009)

Robert Oschatz (2010)

 

 

Das Preisgeld von EUR 2.500,- wurde von 1999 bis 2003 von dem Stadtwerke-Konzern Köln gesponsort.

Vielen Dank an den Stadtwerke-Konzern Köln für die freundliche Unterstützung des Puck. www.swkoeln.de